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Haftvermeidung durch soziale Integration

ist ein Projektverbund, gefördert durch das Ministerium der Justiz aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg, in dem der Humanitas e. V. als Anlauf- und Beratungsstelle mit anderen Netzwerkpartnern im Land Brandenburg zusammenarbeitet. Innerhalb des Netzwerkes ist der Humanitas e.V. für den Landgerichtsbezirk Potsdam zuständig.

Ziel ist

  • die Begleitung von Inhaftierten während ihrer Haftzeit,

  • die Verbesserung ihrer individuellen Zugangsvoraussetzungen auf dem Arbeitsmarkt,

  • die Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit,

  • die soziale und berufliche Integration nach der Haftentlassung,

  • die Vermeidung von (erneuter) Straffälligkeit,

  • der Aufbau eines landesweiten Netzwerkes, das gestützt wird durch eine zentrale Informationsdatenbank

Zielgruppen sind Jugendliche und Erwachsene, deren Entlassung aus der Haft bevorsteht, sowie bereits Entlassene und Klienten der Sozialen Dienste der Justiz.

 

Die Anlauf-und Beratungsstellen (ABS) sind Schnittstellen in einem Netzwerk von Trägern für die soziale Integration von straffällig gewordenen Menschen. Das Angebot orientiert sich an den Leitbegriffen: Freiwilligkeit, Ganzheitlichkeit, Kontinuität, Subjektorientierung und Selbstverantwortung.

 

Wir bieten individuelle sozialpädagogische Beratung und Betreuung während und nach der Inhaftierung. Unsere Unterstützung kann 9 Monate vor der Haftentlassung beginnen und bis 2 Jahre nach Haftaustritt fortgeführt werden.

 

Wir unterstützen unsere Klienten bei der Entwicklung realistischer Perspektiven, beim Aufbau eines straffreien Lebens sowie bei der Stabilisierung der Lebenssituation.

 

Wir bieten an, in arbeitsmarktbezogenen Gesprächen gemeinsam die Voraussetzungen zur erfolgreichen Integration in den Arbeitsmarkt zu analysieren, nach Möglichkeiten zur Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit zu suchen und die berufliche Integration zu begleiten.

 

Wir kommunizieren und kooperieren mit lokalen Netzwerkpartnern zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die soziale und berufliche Integration.

 

Wir helfen bei der Haftbegleitung und bieten:

  • Psychosoziale Einzelgespräche,

  • Soziales Gruppentraining,

  • Unterstützung bei der Klärung der durch die Haft entstandenen finanziellen und sozialen Probleme,

  • Beratung und Vermittlung an Fachdienste,

  • Unterstützung bei der (Wieder-)Herstellung sozialer Kontakte,

  • Unterstützung bei der Verbesserung der individuellen Zugangsvoraussetzungen zum Arbeitsmarkt,

  • Unterstützung bei der Suche nach Ausbildung, Umschulung, Arbeit und Wohnraum

 

Entlassungsbegleitung/Nachbetreuung:

  • Unterstützung bei Behörden- und Wohnungsangelegenheiten,

  • Unterstützung bei der Arbeits- und Ausbildungsaufnahme und Begleitung bei der sozialen Integration

 

Bei Interesse an diesem Hilfsangebot und für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Frau Nadyn Lemke

Tel. 0 33 81 / 79 67 83

E-Mail:

 

 

HSI

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